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Lebensbedingungen in der Kindheit, soziale Ungleichheit und „erfolgreiches“ Altern

Deindl, Hank und Brandt (2012)

Eine von den beiden Kölner Soziologen Christian Deindl und Karsten Hank in Zusammenarbeit mit Martina Brandt vom Münchner Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik verfasste Studie zum „erfolgreichen“ Altern in Europa ist von der renommierten Fachzeitschrift Social Science & Medicine zur Publikation angenommen worden.

Auf Basis von Daten des SHARELIFE-Projektes konnten die Autoren für 13 kontinentaleuropäische Länder einen signifikanten Zusammenhang zwischen den Lebensbedingungen in der Kindheit (sozio-ökonomischer Status und Gesundheit) sowie der Wahrscheinlichkeit, bezogen auf verschiedene Gesundheitsindikatoren „erfolgreich“ zu altern, nachweisen. Darüber hinaus liefert die Untersuchung deutliche Hinweise darauf, dass ein höheres Maß an Einkommensungleichheit in einem Land mit einer geringeren individuellen Chance einhergeht, ein gesundes Alter zu erleben.

Eine deutschsprachige Kurzfassung der Studie ist als DIW Wochenbericht verfügbar.