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Neuigkeiten

Wir ziehen nach Berlin! (18. Mai 2018)

Im August 2018 verlagern wir unseren Projektstandort von Köln nach Berlin. Wir freuen uns schon auf die Hauptstadt! In diesem Zuge möchten wir Philipp Lersch herzlich zu seiner Professur an der Humboldt-Universität zu Berlin gratulieren. Seit Mai 2018 hat er die neu geschaffene Professur für Soziologie der Sozialpolitik am Insitut für Sozialwissenschaften inne. Diese ist als gemeinsame Professur mit dem Sozio-Ökonomischen Panel (SOEP) am DIW eingerichtet worden.

Call for Papers (26. März 2018)

Unser interdiziplinärer Workshop "Inequality within Couples: On the Origin and Relevance of the Intra-Household Distribution of Economic Resources"  findet am 1. und 2. Oktober 2018 in Berlin statt. Wir laden mit diesem Call dazu ein, sich mit einem Abstract (unter 600 Wörter) für einen Vortrag zu bewerben. Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2018.

Bereits bestätigte Rednerinnen sind Siobhan Austen (Curtin University), Fran Bennett (Oxford University), Debora Price (University of Manchester) und Eva Sierminska (LISER).

Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen.

Mitgliedschaft CHASM (06. Februar 2018)

Wir gratulieren Philipp Lersch zur Aufnahme als assoziiertes Mitglied bei CHASM (Centre on Household Assets and Savings Management) an der Universität Birmingham. CHASM ist eine gemeinsame Forschungseinrichtung der School of Social Policy und der Birmingham Business School. CHASM fördert die Forschung über finanzielle Sicherheit, finanzielle Inklusion, finanzielle Möglichkeiten und Vermögensbesteuerung.

Neue Publikation (09. Januar 2018)

Barbara Fulda und Philipp Lersch haben kürzlich einen Artikel im Journal of Marriage and Family veröffentlicht. Sie untersuchen, ob mit der Veränderung des Partnerschaftsstatus von Individuen auch eine Veränderung ihres finanziellen Planungshorizontes einhergeht. Fixed-Effects- und Random-Effects-Modelle mit Daten des Household, Income and Labour Dynamics in Australia Surveys (2001–2014; N =4,819 Individuen) zeigen, dass sich der finanzielle Planungshorizont vergrößert, sobald Individuen eine Kohabitation eingehen. Ein Übergang in die Ehe scheint den finanziellen Planungshorizont hingegen nicht weiter auszudehnen. Für Frauen und Männer zeigen sich ähnliche Veränderungen der Horizonte. Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass ein größerer finanzieller Planungshorizont und ein Übergang in die Ehe das Ergebnis einer tieferen Bindung des Paares sein kann, welche sich während der Kohabitationszeit entwickelt. Die symbolische und rechtliche Institution der Ehe trägt nicht zusätzlich zu einer Veränderung der individuellen finanziellen Planungshorizonte bei.

Fulda, Barbara E. und Philipp M. Lersch (2018): Planning Until Death Do Us Part. Partnership Status and Financial Planning Horizon Journal of Marriage and Family published online. doi: 10.1111/jomf.12458 | Replication files

Geladener Vortrag (27. Juli 2017)

Philipp Lersch hat einen Vortrag bei der Konferenz des Partnerlife Projektes "Partner Relationships, Residential Relocations and Housing in the Life Course" in Köln gehalten. Im Vortrag ging er der Frage nach, wie häufig in britischen Paaren nur ein Partner Wohneigentum besitzt. Zudem diskutierte er Faktoren, die mit dem Übergang in alleiniges Wohneigentum von in einer Partnerschaft lebenden Individuen im Zusammenhang stehen. Hier finden Sie die Folien zum Vortrag und hier können Sie den vollständigen Artikel herunterladen.

Unser Team ist vollständig! (1. Juni 2017)

Seit dem 1. Juni 2017 komplettiert Theresa Dickhaut unser Team. Wir heißen sie herzlich willkommen. Es freut uns, dass sie für das Teilprojekt MyWealth-Consequences verantwortlich sein wird.

Neue Publikation (19. Mai 2017)

Im Rahmen eines kürzlich im Journal of Marriage and Family erschienenen Artikels, untersucht Philipp Lersch auf Grundlage von Daten aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) den Zusammenhang zwischen individuellem Vermögen und subjektivem, finanziellen Wohlbefinden in Ehepaaren. Die Studie konzentriert sich auf die Rolle individueller Vermögensrücklagen und hebt sich von vorheriger Forschung ab, die Vermögen vor allem als Haushaltsressource betrachtet. Es zeigt sich, dass in älteren Geburtskohorten das finanzielle Wohlbefinden von Frauen gleichsam mit dem individuellen Vermögen des Ehepartners und den eigenen Rücklagen zusammenhängt. In jüngeren Kohorten wächst hingegen die Bedeutung des eigenen Vermögens für das Wohlbefinden der Frau. Das finanzielle Wohlbefinden von Ehemännern ist in älteren und jüngeren Geburtskohorten stärker mit dem individuellen Vermögen als mit dem Vermögen der Ehepartnerin assoziiert. Die Befunde des Artikels untermauern, dass Haushaltsvermögen in Deutschland nicht zwangsläufig und gleichteilig beiden Ehepartnern zukommt, während die Bedeutung individueller Vermögenswerte hervorgehoben wird.

Lersch, Philipp M. (2017): Individual Wealth and Subjective Financial Well-Being in Marriage: Resource Integration or Separation? Journal of Marriage and Family published online. doi: 10.1111/jomf.12406 | Preprint | Replication files

Neue Teammitglieder (9. Mai 2017)

Unser Team wächst! Wir heißen Nicole Kapelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin für das Teilprojekt MyWealth-Trajectories und Miriam Liedtke als studentische Hilfskraft herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Neue Publikation (25. April 2017)

Ein neuer Artikel von Philipp Lersch setzt sich auf Grundlage von Daten aus dem sozio-ökonomischen Panel (SOEP) mit dem Zusammenhang zwischen Eheschließungen und dem Vermögen von Männern und Frauen auseinander. Während sich vorherige Forschung vor allem auf das Haushaltsvermögen konzentriert, betrachtet die aktuelle Studie persönliches Vermögen und erlaubt auf diese Art Geschlechterungleichheiten im Zusammenhang von Eheschließung und Vermögen zu identifizieren. Die Ergebnisse der Studie weisen darauf hin, dass sowohl Frauen als auch Männer, durch Eheschließung nicht nur substantielle Zuwächse im Haushaltsvermögen erfahren, sondern ebenso im persönlichen Vermögen. Im Hinblick auf den generellen Vermögenszuwachs durch Eheschließung fanden sich keine konsistenten Belege für Geschlechterungleichheiten. Zusätzliche Analysen deuten jedoch darauf hin, dass die Vermögenszuwächse von Frauen deutlich unter denen von Männern liegen, wenn ältere Kohorten betrachtet werden oder Vermögenswerte jenseits von Immobilien. Der vollständige Artikel wurde mittlerweile digital im Journal Demography veröffentlicht

Projektbeginn (5. April 2017)

Das Projekt ist am 1. April offiziell angelaufen. Gestern haben sich die Mitglieder der Nachwuchsgruppe im Rahmen eines Kennenlerntreffens zum ersten Mal zusammengefunden. Dabei haben wir uns in angeregter Atmosphäre über den Projektplan, kommende Arbeitschritte und anstehende Veranstaltungen ausgetauscht. In den nächsten Wochen arbeiten zunächst Daria Tisch, Andreas Weiland und Philipp Lersch am Projekt. Ab Mai nehmen Nicole Kapelle und Miriam Liedtke ihre Tätigkeiten im Team auf, das im Juni dann durch Theresa Dickhaut komplettiert wird.