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Unser Forschungsprogramm

Wir vertreten einen Ansatz, der auf die Entwicklung von handlungstheoreitsch fundierten Erklärungen und Modellen sowie deren systematische empirische Überprüfung abzielt. Dabei werden soziologische, ökonomische und sozialpsychologische Erkenntnisse einbezogen. Unsere Forschungsschwerpunkte sind soziales Handeln, Vertrauen und Reziprozität, Grenzziehungsprozesse, die Integration ethnischer Minderheiten, und die Soziologie der Kriminalität.

Exemplarische Forschungsfragen: Wann entscheiden Menschen spontan und wann unter Abwägung verschiedener Anreize? Ist Vertrauen rational, und wie kann man die Entstehung von Vertrauen erklären? Was begünstigte die Entstehung von Nationen, Populismus oder ethnischer Schließung im Prozess politischer Modernisierung? Unter welchen Bedingungen ist die Einbindung in ethnische Gemeinden hinderlich bzw. förderlich für den Bildungserfolg der zweiten Generation?

Das am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung angesiedelte DFG-Projekt „Freundschaft und Gewalt im Jugendalter“ erforscht die Entwicklung, Aufrechterhaltung und Beendigung von Gewaltdelinquenz bei Jugendlichen. Die in fünf Städten der Ruhrgebiets durchgeführte Längschnittstudie fokussiert dabei insbesondere auf die Veränderung von Peer-Netzwerken und gewaltlegitimierenden Normen im Zeitverlauf.

Die internationale Ausrichtung unserer Forschung zeigt sich in Kooperationen (u.a. International Network of Analytical Sociologists, Institute of Criminology, Cambridge) sowie Publikationen in Fachzeitschriften wie American Journal of Sociology, Annual Review of Sociology, Criminology, The Annals of the American Academy of Political and Social Sciences, International Migration Review oder Journal of Ethnic and Migration Studies. Mehr Informationen unter: www.kroneberg.eu