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Forschungs- und Lehrprogramm

Soziale Ungleichheiten in Bildung, Arbeitsmarkt, Familie und Vermögen sind zentrale Forschungsinteressen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lehrstuhls. Besonderes Augenmerk legen wir auch auf die zeitliche Entwicklung und Veränderung dieser Ungleichheiten. Generell interessieren wir uns hierbei besonders für das Zusammenspiel individueller Handlungen mit sozialen, institutionellen und strukturellen Bedingungen.

  • Warum haben Arbeiterkinder immer noch schlechtere Chancen im Bildungssystem? Warum sind einige Studierende neben dem Studium erwerbstätig und andere nicht?
  • Beeinflussen institutionelle Gegebenheiten des Bildungssystems den Übergang von Bildung in Arbeit? Inwieweit strukturiert das Bildungssystem die frühe Erwerbskarriere? Gibt es fachspezifische Unterschiede im Übergang zwischen Universität und Arbeitsmarkt? Hat der elterliche Hintergrund immer noch einen Einfluss auf Bildungsbeteiligung im Erwachsenenalter?
  • Welche Erwerbschancen haben Mütter im Vergleich zu kinderlosen Frauen? Wie wirkt sich mütterliche Erwerbstätigkeit auf die physische und kognitive Entwicklung ihrer Kinder aus?
  • Warum ist Vermögen unterschiedlich zwischen Männern und Frauen verteilt? Wie verändern sich diese Unterschiede im (partnerschaftlichen) Lebensverlauf? Und welchen Einfluss haben gesetzliche Rahmenbedingungen?

Unter anderem sind folgenden Projekte derzeit am Lehrstuhl angesiedelt:

  • Die Studie „Zukunfts- und Berufspläne vor dem Abitur“ (ZuBAb) ist am Lehrstuhl angesiedelt. Sie hat zum Ziel, einen umfangreichen Eindruck von den nachschulischen Zukunftsplänen heutiger Oberstufenschüler/innen zu gewinnen, und Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie die Verwirklichung dieser Pläne unterstützt werden kann. Die Studie ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Universität zu Köln und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Weiterführende Informationen: https://wzb.eu/de/forschung/projektgruppe-der-praesidentin/projektgruppe/zubab
  • Die Studie „Frühe Prävention von Studienabbruch“ (PraeventAbb) hat zum Ziel, die Studienorientierung und den Studieneinstieg von Schülerinnen und Schüler der Oberstufe in Köln, Düsseldorf und umliegenden Städten zu untersuchen. Es sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie der Übergang von der Schule ins Studium durch gezielte Fördermaßnahmen erfolgreich gestaltet werden kann. Die Studie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

In unserer Forschung arbeiten wir ausschließlich quantitativ. Wir ziehen große Datensätze, wie das Sozioökonomische Panel (SOEP), das Nationale Bildungspanel (NEPS) oder andere vergleichbare, auch internationale Studien heran und verwenden anspruchsvolle Verfahren der statistischen Datenanalyse. Um die Wirksamkeit umfangreicher Interventionsstudien zu erfassen, führen wir auch eigenen Datenerhebungen durch.

Unsere Forschungsergebnisse präsentieren wir regelmäßig auf internationalen Konferenzen und publizieren diese in hochrangigen Zeitschriften.

Unsere Lehrveranstaltungen, sowohl auf Bachelor- als auch Masterniveau, konzentrieren sich auch auf soziale Ungleichheiten in allen Lebenslagen. Zudem sind wir federführend in der grundständigen Statistikausbildung.